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Waginger Tischtennis-Damen holen erneut Stockerlplatz bei der Deutschen

 

Von den Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen in Chemnitz kehrten die Waginger Tischtennis-Damen Barbara Reschberger, Petra Langbauer, Claudia Schemmer und Karin Lorenz-Hallé mit einem dritten Platz nach Hause. Zwar konnten die Wagingerinnen damit ihren Vizemeistertitel des vergangenen Jahres nicht verteidigen, doch war angesichts eines wesentlich stärkeren Teilnehmerfeldes der Sprung aufs Stockerl schon ein großer Erfolg.

Vorrunde

Insgesamt 12 Teams gingen in der Damen C-Klasse an den Start. Gespielt wurde in 3 Gruppen, jeder gegen jeden. Hier hatte es das Waginger Trio zunächst mit dem TSV Uetersen zu tun, den man mit 4:1 besiegen konnte. Langbauer und zwei Mal Reschberger im Einzel sowie die beiden zusammen im Doppel holten hier die Punkte. Mit einem anderen Kaliber hatte man es im zweiten Gruppenspiel zu tun. Turnierfavorit Kirchheim zeigte sich hochmotiviert, die jungen Damen hatten allesamt schon höherklassig gespielt. Obwohl Reschberger sensationell ihr erstes Einzel  nach Abwehr von 5 Matchballen im 4. Satz noch im Entscheidungssatz gewinnen konnte, war hier für die TSV-Mädels nichts zu holen: 1:4 hieß es am Schluss. Nun kam es auf das dritte Gruppenspiel an, wo man sich gegen den TTC Blumberg zu Recht Chancen ausrechnete. Klar mit 4:0 ging dieses Match an die Oberbayerinnen, die damit Platz zwei in der Gruppe gesichert hatten und als bester der Gruppenzweiten im Viertelfinale gesetzt wurden.

Viertelfinale

Nun hoffte man auf das Losglück um nicht schon im Viertelfinale auf die starke Truppe des TTC Elbe Dresden bzw. des DJK Sportbund Stuttgart zu treffen. Und wie so oft war den Wagingerinnen das Losglück hold: Die HSG Mittweida, die man schon von der letztjährigen Meisterschaft kannte, zeigten sich als der erwartet bezwingbare Gegner, auch wenn die einzelnen Spiele hart umkämpft waren und der 4:1-Endstand nicht den knappen Spielverlauf widerspiegelt. Der begeistert gefeierte Einzug ins Halbfinale bedeutete gleichzeitig schon das Erreichen des 3. Platzes, da die Verlierer der Halbfinals nicht mehr gegeneinander anzutreten hatten.

Halbfinale

Nun wollten die TSV-Mädels natürlich ihre Chance auf die Finalteilnahme nutzen, doch die Gegnerinnen von der TG Friesen Klafeld-Geisweid konnten das knappe Spiel letztlich mit 4:3 für sich entscheiden. Reschberger gewann dabei nach anfänglichen Schwierigkeiten doch deutlich gegen  Jochum. Schemmer startete gegen die Nummer 1 der Gäste, die Materialspielerin Kutterer gut, führte schnell mit 2:0 Sätzen, doch ihre Gegnerin wurde immer sicherer, gewann die nächsten drei Sätze klar und machte damit den Punkt zum 1:1 Ausgleich. Langbauer hatte in ihrem Einzel gegen Kollmann, die ebenfalls Material spielte, durchaus Siegchancen, konnte aber im 2. Satz vier Satzbälle nicht nutzen und verlor schließlich mit 1:3 Sätzen. Das schwer zu spielende Doppel gegen die beiden Materialspielerinnen fiel ebenfalls an Geisweid, sodass man 1:3 in Rückstand geriet. Doch Waging kämpfte sich noch einmal ins Spiel zurück. Reschberger zeigte mit ihrem Sieg gegen die Nummer 1 der Geisweider, dass sie zu den besten Spielerinnen in der Damen-C-Klasse gehörte. Auch Langbauer bestätigte mit einem klaren Sieg gegen die Nummer 2 der Gäste ihre gute Turnierleistung. Nun fehlte nur noch ein Punkt zum Einzug ins Finale, aber Schemmer gelang gegen die starke Kollmann leider keine Überraschung. Sie verlor klar mit 3:0 Sätzen und damit stand Geisweid im Finale gegen Kirchheim. Doch auch die hoch favorisierten Kirchheimer hatten gegen die erfahrenen Damen aus Geisweid zu kämpfen, siegten allerdings am Schluss mit 4:2.

Trotz des verpassten Finaleinzugs überwog bei den TSV-Mädels am Schluss die Freude über den erreichten Stockerlplatz und man hat schon die Qualifikation für die nächste Deutsche im Visier, die 2013 in Niedersachsen stattfinden wird.

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